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Davor hat nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZga) gewarnt.Bereits jedes dritte Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren legt ein Verhalten an den Tag, das auf Essstörungen hinweist. Mehr dazu bei den News im Magazin der Diät-Clique.
Auch in diesem, hoffentlich bald kommenden Frühling wird sich für viele wieder die grausame Wahrheit offenbaren, wenn sich die Sünden des vergangenen Winters bemerkbar machen. Im Bikini oder in der Badehose wird dann offensichtlich, dass es doch einige Kekse und Braten zuviel waren, es muss also wieder einmal eine Diät her. Mal abgesehen davon, dass Diäten generell nicht das Non-Plus-Ultra sind und nur kurzfristig etwas bringen, wenn sie nicht mit einer Ernährungsumstellung verbunden sind (also generell gesünder gegessen wird), stellt sich die Frage: welche Diät ist die richtige? Die Fit for live Diät wollen wir nun einmal etwas näher unter die Lupe nehmen.
Wie funktioniert die Fit for Live Diät?
Das Prinzip hinter dieser Ernährungsform ist relativ einfach und beinhaltet nur einige wenige Grundlagen. Absolute Grundlage zum Abnehmen mit dieser Diätform ist das Prinzip der Trennkost. Mindestens 70 Prozent der zugeführten Kalorien müssen hierbei aus Obst und Gemüse stammen, wobei das Obst getrennt nur auf leerem Magen eingenommen werden darf.
Des Weiteren sieht die Diät vor, dass im Laufe der ersten Tageshälfte nur Säfte und Früchte erlaubt sind, erst ab Mittag kann dann Gemüse gegessen werden. Am Abend dann können auch die fehlenden 30% noch eingebaut werden, wobei diese in dieser Diät aus Getreide oder mageren Fleisch bestehen sollten. So kann dann abends beispielsweise Fleisch mit Salat auf dem Teller landen.
Gemieden werden bei dieser Form des Abnehmen vor allem Milchprodukte, welche laut Erfinder der Diät zu Allergien und Verschleimungen führen.
Sieht so eine gesunde Ernährung aus?
Zweifelsfrei ist die Fit for Live Diät in einigen Punkten zu kritisieren, beispielsweise die unnötige Trennung von Eiweiß und Kohlenhydraten oder auch die unbewiesene Theorie des Milchproduktverzichts zum Abnehmen. Gerade Kalzium in Milchprodukten ist ein Fettkiller, kann bei dieser Diät aber sogar mangelhaft zugeführt werden.
Ansonsten ist das Prinzip der hauptsächlichen Zufuhr von Gemüse und Obst zu empfehlen, ebenso wie ein Verzicht auf viele raffinierte Lebensmittel.
Abnehmen gelingt sicherlich mit der Fit for Live Diät, aber eine langfristige, gesunde und abwechslungsreichere Ernährung ohne strikte Trennkostregeln ist auf Dauer effektiver.
Die Glyx-Diät hat ihren Bezeichnung von der Ökotrophologin Marion Grillparzer. Dabei ist “Glyx” ein erfundener Begriff, der für den “Glykämischen Index” steht. Außerdem ist die Glyx-Diät keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern will vor allem für ein dauerhaftes, langfristiges Abnehmen stehen.
Der Glykämische Index
Mit jeder Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel, wobei der Anstieg davon abhängig ist, was wir essen: Bei einem Schokoriegel steigt der Blutzuckerspiegel zuerst stark an, bei Salat und Vollkornbrot dagegen ist der Anstiegnicht so stark. Dieser Anstieg löst einen Ausstoß von Insulin aus – es wird dabei umso mehr Insulin ausgeschüttet, je größer der Anstieg des Blutzuckerspiegels ist. Das Insulin baut dann den Zucker ab, in Folge dessen sinkt der Blutzuckerspiegel natürlich wieder. Ein sehr hoher Insulinausstoß, welcher durch einen hohen Blutzuckerspiegel verursacht wird, führt zu einem viel schnelleren und heftigeren Abbau des Blutzuckerspiegels. Die Folge ist neu auftretender Hunger. Zusätzlich wird bei einem hohen Insulinausstoß das aufgenommene Fett vom Körper nicht abgebaut, sondern in den Fettzellen abgespeichert.
Der glykämische Indes sagt nun aus, wie stark das jeweilige Nahrungsmittel den Blutzuckerspiegel steigen lässt. Je kleiner dieser glykämische Index des jeweiligen Lebensmittels ist, desto geringer ist der Anstieg des Blutzuckerspiegels, desto weniger Insulin wird ausgeschüttet und desto später kommt das nächste Hungersignal.
Wie die Glyx-Diät konkret funktioniert
Mithilfe von Nahrungsmitteltabellen, die für jedes Lebensmittel den jeweiligen ermittelten glykämischen Index auflisten, sollen sich Abnehmwilligen an diejenigen Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index halten.
Doch es gibt Kritik an der Glyx-Diät
Der Zusammenhang zwischen glykämischen Index und dem Anstieg des Blutzuckerspiegels ist strittig: In mehreren Studien konnte kein Zusammenhang zwischen dem wissenschaftlich nicht ermittelten glykämischen Index eines Lebensmittels und dem daraus resultierenden Blutzuckerspiegel-Anstieg festgestellt werden. Daher wird eine positive Wirkung der Glyx-Diät auf das Gewicht mittlerweile in Frage gestellt. Außerdem haben ausgerechnet sehr fetthaltige und ungesunde Speisen einen niedrigeren Index als beispielsweise Kartoffeln. ExpertInnen meinen, dass eine Glyx-Diät alleine nichtgenügt , das Gewicht spürbar zu reduzieren – und dass die Gly-Diät auch auch keine gesündere Ernährungsform ist.
Die Ideal-Diät ist eine ausgewogene Ernährungsform zur Gewichtsreduktion, bei der die Nahrungsmittel in drei Gruppen eingeteilt werden. Für jede Gruppe gibt es hinsichtlich der zu verzehrenden Menge unterschiedliche Empfehlungen.
Wie die Ideal-Diät aufgebaut ist
Die Ideal-Diät, die bewusst die Ampel-Farben verwendet, unterscheidet zwischen grünen, gelben und roten Lebensmitteln.
Zur Gruppe der grünen Lebensmittel zählen Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Sie gelten als ideal, um abzunehmen, da sie nur wenig Fett und einen niedrigen glykämischen Index haben, dafür aber viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. An grünen Lebensmitteln soll man sich bei der Ideal-Diät satt essen.
Mit der Farbe gelb werden bei der Ideal-Diät Nahrungsmittel wie Käse, Eier und Fisch gekennzeichnet. Da sie mehr Fett enthalten, sollten sie nur in Maßen verzehrt werden.
In die Gruppe der roten Lebensmittel fallen Süßigkeiten, Fertigprodukte, Bratwürste und andere fette und kalorienreiche Produkte. Ihr glykämischer Index ist sehr hoch, so dass nach dem Verzehr die Insulinproduktion im Körper stark ansteigt, was zu Heißhunger und langfristig zu einer Gewichtszunahme führt.
Mit der Ideal-Diät gesund und leicht abnehmen
Da die Ideal-Diät im Grunde nichts anderes ist als eine sehr gesunde Form der Ernährung, wenn auch für die Dauer der Diät kalorienreduziert, ist sie gut auch über einen sehr langen Zeitraum durchzuhalten. Ein großer Vorteil dieser Diät ist es, dass es keine verbotenen Nahrungsmittel gibt, was bei den meisten anderen Diäten der Fall ist und für viele Abnehmwillige ein Grund, die Diät abzubrechen.
Da neben der fettarmen Ernährung auch viel Bewegung empfohlen wird, entspricht die Ideal-Diät einfach einer gesunden Lebensweise. Daher entspricht sie auch dem Konzept der Diät-Clique – gesund abnehmen durch gesunde Ernährung und Sport.
Die Low-Carb-Diät basiert auf der Grundregel “kohlenhydratarme Ernährung”. Durch den Entzug von Kohlenhydraten greift der Körper auf das eigene Fettgewebe zurück: Die Folge ist Gewichtsabnahme! Im Laufe der Diät wird die tägliche Menge an Kohlenhydraten wieder erhöht.
Bekannte Low-Carb-Diäten sind z.B. “die South Beach Diät”, “die Logi Diät”, “die Warrior Diät”, “die Montignac Diät” oder die “Atkins Diät”. Bekommt der Körper Kohlehydrate, schüttet er automatisch Insulin aus – dieses Insulin sagt dem Körper, dass er essen muss, gleich ob er bereits satt ist oder nicht.
Gesund ernähren mit Low-Carb-Diäten?
Durch die eigene Fettverbrennung muss dem Körper zusätzlich viel Flüssigkeit zugeführt werden, da es ansonsten zu Nieren- oder Verdauungsproblemen kommen kann. Schuld an Nierenschäden kann auch die erhöhte Aufnahme von Eiweiß und Fetten sein. Hinzu können erhöhte Cholesterinwerte oder Gichtanfälle kommen. Unbedingt positiv zu bewerten bei Low-Carb-Diäten ist aber die empfohlene Aufnahme von viel Obst und Gemüse.
Ist jede Form der Low-Carb-Diät gleich?
Die unterschiedlichen Formen der Low-Carb-Diäten haben alle eines gemeinsam: Die begrenzte Aufnahme an Kohlenhydraten. Unterschiede zwischen den einzelnen Diäten zeigen sich z.B. bei der Gesamt-Aufnahmenmenge an Kohlenhydraten pro Tag bei der (Nicht-) Beachtung des Glykämischen Index’.
Unser Fazit
Zwar sind Low-Carb-Diäten augenscheinlich zunächst einmal nicht so schädlich wie manch andere Abnehm-Methoden, doch sollte man bei jeder einzelnen Low-Carb-Diät genauer hinschauen, was genau da empfohlen wird. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass Diäten nicht viel bringen, wenn nach dem Ende der Diät einfach so “weiter gemacht” wird, wie bisher – gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind das A und O, um das eigene Wohlfühlgewicht zu erreichen!
Unser Tipp: Lieber kostenlos gesund abnehmen mit der Diät-Clique! Ändere Deiner Ernähurngsgewohnheiten, lebe gesünder und lasse Dich dabei kostenlos von der Diät-Clique unterstützen.
Bei der Kartoffel-Diät stehe – wie der Name es sagt – die Kartoffeln im Vordergrund. Die Kartoffel-Diät gehört auch zu den Diäten, die man noch halbwegs ruhigen Gewissens vertreten kann. Aber wie bei allen Diäten gilt – eine Diät kann eine dauerhaft gesunde Ernährung gepaart mit genügend Bewegung nicht ersetzen!
Bei der Atkins-Diät besteht die Strategie vor allem darauf, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Ebenso soll auf Obst, Gemüse, Fruchtsäfte und Süßigkeiten verzichtet werden – eine der Diäten, die zwar zu einem hohen Wasservelust führen, aber keine langfristige Änderung der Ernährung zum Ziel haben. Auf Dauer ist die Atkins-Diät nicht zu empfehlen!
Klingt zunächst einmal ja plausibel – man isst angeblich zu viel und wird dadurch dick. Isst/ frisst man dann nur die Hälfte, nimmt man ab. Ganz so einfach ist es aber nicht. Zum Einen geht es bei der Ernährung nicht nur um die Menge, sondern auch um die Frage, was man isst! Zum Anderen vergisst man bei FDH/ Friss die Hälfte schlicht weg, dass man auch nur die Hälfte an lebenswichtigen Nährstoffen und Vitaminen zu sich nimmt.